Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller, unendlicher Erdteil. Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen kann. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase liegt oder steht. Wer lesen kann, hat ein zweites Paar Augen.
(Erich Kästner)
Unsere Bücherei im Historischen Amtshaus in Weitnau ist einer der besonderen Orte in diesem Land des Lesens. Die liebevoll und stilgerecht restaurierten Räume im Dachgeschoss des geschichtsträchtigen Hauses beherbergen ein breit gefächertes Angebot und laden ein zum Suchen, Schmökern, Entdecken und Verweilen.
Ungefähr 16 500 Medien gehören zum derzeitigen Bestand:
Darunter
Unsere Bücherei ist ein besuchenswerter Ort in diesem Land des Lesens.
Denn für alle, die ohne Bücher nicht leben können, ist Lesen mehr als ein schöner Zeitvertreib.
Oder wie J. W. v. Goethe meinte: Lesen ist wie eine Kunst. Ich habe achtzig Jahre dafür gebraucht und kann noch jetzt nicht sagen, dass ich am Ende wäre.
Die Büchereileiterin Elisabeth Höß freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gern.
09:00 – 16:00 Uhr
10:00 – 12:00 Uhr
16:00 – 19:00 Uhr
10:00 – 12:00 Uhr
Buchvorstellung:
· Kristof Magnusson, „Die Reise ans Ende der Geschichte“: Der Roman erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern. Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter.
· Hjorth Thorsson, „Schlafende Vulkane“: Blond, blass und splitterfasernackt ist die junge Frau, die ermordet in einem Reitstall am Rande von Reykjavik liegt, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. Es ist die erste Mordermittlung für Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen. Die frischgebackene Polizistin vermutet, dass der Junge vor seinem gewaltbereiten Vater geflohen ist und sich in den Höhlen der isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Eine lange Überlebenschance hat er nicht. Um ihn zu finden, bittet sie Bjarki um Hilfe, denn niemand kennt die Wildnis besser als er. Während Helga und Bjarki fieberhaft nach dem Jungen suchen, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Taten akribisch zu planen. Er ist, das wird Helga klar, so genial wie skrupellos; und bereit, über alle Grenzen zu gehen.
Elisabeth Höß, Büchereileiterin
E. Höß, Büchereileiterin
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